Szeged, Ungarn

   

Über Szeged

Auf Deutsch Szegedin, auf Serbisch Сегедин, auf Kroatisch Segedin, auf Slowakisch Segedín, auf Rumänisch Seghedin, in griechischen Quellen Partiskon und auf Lateinisch unter dem Namen Partiscum bekannt: Szeged ist eine seit Urzeiten bewohnte Stadt am Zusammenfluss von Maros (Mieresch, oder auch Marosch) und Tisza (Theiß), was vielleicht erklärt, warum sich die Menschen bereits 20 000 Jahre vor unserer Zeitrechnung hier niederließen.

Die große Hochwasserkatastrophe im Jahr 1879 war für Szeged ein Schicksalsschlag, von den 5723 Häusern der Stadt blieben allein 265 unversehrt. Den Wiederaufbau leitete Lajos Tisza, dessen Namen der kleine Ring aus Dankbarkeit trägt. Die Struktur des Straßenverlaufs mit Boulevards und Ringstraßen wurde von Paris inspiriert. Die bunten Palais wurden im eklektischen Stil neu gebaut, und die Stadt erhielt auch ein Theater, ein Museum und eine Bibliothek.

Heute ist Szeged die drittgrößte Stadt Ungarns, ein kulturelles Zentrum und eine wichtige Universitätsstadt mit einem regen Studentenleben. Die Stadt der Sonne, in der es jährlich mehr
als 2100 Sonnenstunden gibt. Die wundervollen Gebäude und verschlungenen Straßen laden zum Spaziergang ein. Cafés, Galerien und Antiquariate säumen die Ringstraße.

Szeged ist mit seinen vielen Grünflächen eine Stadt, in der es sich gut leben lässt und in der die Nähe der Theiß viele Entspannungsmöglichkeiten bietet. Es ist verlockend auf einer Bank am Széchenyiplatz zu sitzen, den Einwohnern zuzusehen und den mitreißenden, jugendlichen Elan der Stadt zu erleben.

Stationen in Szeged (6)

  • 1 Alte Dame mehr
  • 2 Ineinander verschlungene Lianen mehr
  • 3 Musen und wiehernde Rösser mehr
  • 4 Theater im Freien mehr
  • 5 Großer Bahnhof mehr
  • 6 Mars-Platz mehr
   

Künstler

Alwin Lay

Biografie

Tímea Turi


Biografie

Zoltán Bene

Biografie

Michel Layaz

Biografie

"Die wahrsten Denkmäler sind nicht die,
die in Marmor gehauen und enthüllt werden,
an denen Stadtväter einen Kranz niederlegen,
sondern die, die eine Stadt sich selber stellt: rein zufällig."

Tímea Turi